Taucher basteln

Luft ist leichter als Wasser. Deswegen steigen Luftbläschen unter Wasser immer nach oben. Deswegen können Enten auf dem Wasser schwimmen ohne unterzugehen: sie haben Luft in ihrem Federkleid. Untersuche mit diesem Experiment das Zusammenspiel von Luft und Wasser.

Du brauchst:

  • 1 große Plastikflasche
  • etwas Knete
  • ein großes Wasserglas
  • eine Stiftkappe mit Bügel
  1. Forme mit der Knete eine kleine Kugel. Stecke sie auf den Bügel von der Stiftkappe. Falls die Kappe ein Loch hat musst du das auch mit ein wenig Knete schließen.
  2. Dann kannst du den Taucher in dem Wasserglas testen. Berührt die Kappe gerade so die Oberfläche? Genau richtig. Wenn nicht musst du die Knetekugel größer oder kleiner machen. Der Taucher hat jetzt also ein Gewicht und geht trotzdem nicht unter. Klar, in der Kappe ist Luft drin. Die Luft lässt den Taucher also oben schwimmen.
  3. Schnapp dir jetzt die Plastikflasche und fülle sie mit Wasser. Sie muss fast voll sein, aber ein bisschen Luft musst du drin lassen.
  4. Lass den Taucher dann in die Flasche fallen. Er muss oben schwimmen, genauso wie im Glas. Wenn er das nicht tut, musst du die Knete nochmal anpassen.
  5. Jetzt schraubst du nur noch den Deckel drauf und drückst die Flasche zusammen. Was passiert?

Erklärung: Wir haben schon gesagt, dass es in der Kappe eine Luftblase gibt. Luft ist leichter, lässt sich aber auch leichter zusammendrücken als Wasser. Durch das Zusammenpressen der Flasche wird die Luftblase in der Kappe zusammengedrückt. So kommt mehr Wasser in die Kappe. Sie wird schwerer und geht unter.

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